In diesem Beitrag, setzen wir uns mit der Schädlichkeit von E-Liquids auseinander.

Meistens ist es die erste Frage beim Einstieg oder Wechsel zur E-Zigarette: Wie schädlich ist Dampfen im Vergleich zu Tabak? Wir haben die neuesten Studien recherchiert und räumen mit Fake News und Halbwahrheiten auf. Beim Erstellen dieses Beitrags, wurde unser Fachpersonal (Chemiker und pharmazeuthisch-technische Assistenten) intensiv eingebunden, um mehrere Meinungen zu diesem Thema einzubringen. Hier bekommst Du einen klaren Überblick mit allen wichtigen Fakten.

Woraus besteht E-Liquid?

E-Liquid enthält hauptsächlich Glyzerin E422, Propylenglykol E 1520, Aroma und ggf. Nikotin. Das in e-Liquid verwendete Glyzerin ist in den meisten Fällen pflanzlicher Natur. Die viskose Flüssigkeit ist in einer Vielzahl von Lebensmitteln und anderen Produkten zu finden und wird von der WHO als ungefährlich eingestuft. So enthält es keine gesundheitsschädlichen Bestandteile und kann somit auch nach Erhitzen problemlos verzehrt werden. Propylenglykol (1,2-Propandiol) hingegen findet sich weniger in Lebensmitteln, als in Hygieneartikeln und Kosmetik wieder. Genau wie Glyzerin, wurde Propylenglykol nicht im Gefahrstoffverzeichnis aufgenommen und wird somit als ebenfalls ungefährlich eingeordnet. Ob diese Einstufung auch für das Inhalieren des Dampfes der beiden Stoffe gilt, ist bis heute nicht genau untersucht. Es fehlen immer noch Langzeitstudien und Forschungen zu allen Inhaltsstoffen.

Todesfälle durch E-Liquid und E-Zigaretten

Im Jahr 2019 wurden in den USA 68 Todesfälle durch e-Liquids verzeichnet. Dazu kamen über 2.800 Fälle mit schweren Lungenschädigungen, unter Anderem mit schweren Langzeitfolgen. In Deutschland wurde bis heute kein einziger Todesfall gemeldet. Wie kommt das? In den USA gelten andere Vorschriften für den Umgang mit bestimmten Inhaltsstoffen. Ein Großteil der erfassten Todesfälle durch E-Liquids wurden durch minderwertige Cannabis-Liquids mit synthetischen Cannabinoiden ausgelöst. Diese bezogen die Nutzer in den vielen Fällen von unbekannten Herstellern, sowie Freunden oder Bekannten. Um E-Liquids attraktiver und preiswerter zu machen, wurde in vielen Chargen sogenanntes Vitamin-E-Acetat für eine höhere Haltbarkeit, sowie als Streckmittel beigemischt, was womöglich bei der Dampfentwicklung zu Schädigungen der Lunge und Atemwege führen kann. In Deutschland sind diese Zusatzstoffe bereits längst verboten. Die Hersteller in den USA verwendeten auch Aromen, die schädliche Inhaltsstoffe bei Erhitzen freisetzen. Auch diese Aromastoffe sind EU-weit in E-Liquids verboten. Somit wird die Gefahr durch Schädigungen der Gesundheit mit E-Zigaretten stark eingedämmt. Dennoch kein Grund zur Entwarnung. Verschiedene Institutionen für Veterinär- und Lebensmittelsicherheit sehen in den Aromen eine grundliegende Gefahr. Deshalb werden auch Aromen für E-Liquids ab 2022 unter das Tabakkontrollgesetz fallen.

Fake News & Halbwahrheiten

Durch die in den USA verursachten Todesfälle und Lungenerkrankungen, versuchen momentan viele EU-Staaten diese Ergebnisse auch auf ihre eigenen Länder zu beziehen und somit die Regelungen und Reformen für E-Liquids und E-Zigaretten enorm zu verschärfen. Durch die amerikanischen Todesfälle wurde unter Anderem in Deutschland das neue TPD3 (Tabakproduktionsgesetz Deutschland 3) in Kraft gesetzt. Auch die neue Tabaksteuerreform ab 2022, findet ihren Ursprung in der Angst um zu hohe Gesundheitsrisiken für den Verbraucher. Diese Angst teilen wir nur bedingt, da die tragischen Todesfälle in den USA in erster Linie (über 80%) durch gepanschte Cannabis E-Liquids ausgelöst wurden. Die restlichen 20% haben oft selbst gemischte Liquids mit fragwürdigen Inhaltsstoffen gedampft. Das Vitamin-E-Acetat findet in in deutschen E-Liquids keine Verwendung und die Emissionen halten sich stark in Grenzen.

Des Weiteren werden unaufhörlich Gerüchte über negative Langzeiteffekte verbreitet, mit zum Teil starkem Einfluss auf die Nutzer und einer vollkommen falschen Darstellungen unserer Branche. Da es bis Dato keine Studien über einen langen Zeitraum für das Inhalieren von E-Liquids gibt, ist es höchst unprofessionell sich auf Spekulationen einzulassen, bzw. diese zu ernst zu nehmen. Hanf hat eine ähnliche Vorgeschichte hinter sich, da dieser zu Beginn ebenfalls als sehr gefährlich und gesundheitsschädlich beworben wurde. Erst nach ausgiebigen Langzeitstudien und modernen Forschungen, wurde das hohe Potential von Cannabis entdeckt. Mit E-Liquids könnte es gleich verlaufen, da die enthaltenen Inhaltsstoffe ohne das Aroma wenig vielversprechend in Sachen gesundheitsschädlich sind. Dies wurde bereits mehrfach durch Ärzte, Wissenschaftler und Mediziner bestätigt. Wir finden es deshalb falsch, neue Gesetze zu veranlassen, die hauptsächlich den Verbraucher belasten, wie z. B. mit der Tabaksteuer ab 01.01.2022. Ohne feste wissenschaftliche Grundlagen, sollten keine so weitreichende Reformen in Kraft treten, vor Allem ohne die Verbraucher dabei miteinzubeziehen.

Aktuelle Studien

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat vor Kurzem eine Studie zu E-Zigaretten in Auftrag gegeben und ist zu dem Entschluss gelangt, dass bestimmte E-Zigaretten und E-Liquids durchaus als nicht harmlos bezeichnet werden können. Dabei konzentrierte man sich hauptsächlich auf gesundheitliche Langzeiteffekte und die gesellschaftliche Stellung von e-Zigaretten, sowie den Konsum von E-Liquids durch Minderjährige. In der aktuellen Studie wird die Schädlichkeit anhand einer Luftkompressionsmaschine dargestellt. Diese simuliert im Labor laut der durchführenden Arbeitskraft das Dampfverhalten auf die menschliche Lunge. Dabei werden alle 3 Sekunden 55 ml E-Liquid verdampft. Dabei wird in erster Linie auf den Ausstoß von Aerosolen geachtet. Diese enthalten zum Teil schädliche Moleküle, die beim Verdampfen entstehen. Dennoch kommt das BfR zu dem Entschluss, dass durch die fehlenden Langzeitstudien vorerst von einer wesentlich geringeren Gesundheitsgefahr im Vergleich zu herkömmlichen Tabakprodukten auszugehen ist.

Eine Studie des Center for Tobacco Control Research and Education kam zu dem Fazit, dass die Kombination aus Tabak und E-Liquid ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt, da sich die in Tabak enthaltenen Schadstoffe mit den Aerosolen verbinden. Nikotin spielt einen weiteren großen Faktor im Zusammenhang mit der Schädlichkeit von E-Liquids. Der Giftstoff macht nicht nur stark abhängig, sondern kann in gewissen Bereichen dem Körper schaden. In Deutschland müssen nikotinhaltige E-Liquids immer ordentlich gekennzeichnet werden und unterliegen sehr strengen Auflagen. Deshalb stellen wir bei Kawika Liquids keine nikotinhaltigen E-Liquids her.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum konzentrierte sich zunächst auf den Emissionsausstoß verschiedener E-Zigaretten. Dabei wurde festgestellt, dass bei Erhitzen von E-Liquids mit bestimmten Aromen, krebserregende Stoffe entstehen können. Es handelt sich dabei in erster Linie um Formaldehyd, Nickel, Blei und Acrolein. Unter Anderem wurde deshalb 2017 ein neues Tabakproduktionsgesetz (TPD2) festgelegt, in dem es Herstellern in Deutschland verboten ist die genannten Inhaltsstoffe zu verwenden und dass vor dem Verkauf der Produkte ein entsprechender Emissionstest erfolgen muss. Diese Tests analysieren die einzelnen Inhalts- und Schadstoffmoleküle, die beim Verdampfen der Flüssigkeiten entstehen. Dies bietet mehr Kontrolle über die Inhaltsstoffe in E-Liquids, was wiederum für eine höhere Verbrauchersicherheit sorgt. Die Studie des Center for Tobacco Control Research and Education ergab außerdem, dass die genannten Aerosole meistens erst bei einem niedrigen Füllstand in der E-Zigarette zustande kommen.

Bei Kawika Liquids® kommen ausschließlich vegan/vegetarische Aromen auf pflanzlicher Basis und pharmazeutisch-reine Inhaltsstoffe zum Einsatz. Auch auf Nikotin wird vollständig verzichtet. Wir glauben somit ein eventuelles Gesundheitsrisiko beim Dampfen unserer E-Liquids verringern zu können.

Fazit

In Anbetracht der vorliegenden Studien und Untersuchungen, kommen wir zu dem Entschluss, dass Dampfen immer noch sehr viele Vorteile im Vergleich zu Zigaretten und Tabakwaren beinhaltet. Sowohl aus gesundheitlicher Sicht, als auch finanziell, steht die Nutzung von E-Zigaretten wesentlich besser dar. Viele der in Tabak enthaltenen Schadstoffe, sind bereits erwiesener maßen krebserregend und es existieren zahlreiche Langzeitstudien zu den gesundheitlichen Folgen. Trotzdem empfehlen wir beim Dampfen immer auf die angegebenen Inhaltsstoffe zu achten und nur E-Zigaretten mit einer CE-Kennzeichnung zu verwenden.  Halte Dich immer auf dem neuesten Stand zum Thema Vaping. Die gesündeste Methode ist natürlich auf alle Genussmittel zu verzichten. Dann verpasst Du aber auch unsere unglaublich intensiven Kawika Liquids in vielen aufregenden Sorten und mit hochwertigen Inhaltsstoffen, made in Berlin !

Wir von Kawika Liquids® verwenden für unsere Produkte keine der schädlichen Inhaltsstoffe. Ein modernes Lebensmittellabor und qualifiziertes Fachpersonal sorgen für ein außergewöhnliches Dampferlebnis. Zudem werden unsere E-Liquids mehrfach gefiltert, was eine maximale Reinheit erzeugt. Kristallklare E-Flüssigkeiten für Deine E-Zigarette auf pflanzlicher Basis. Alle E-Liquids ohne Nikotin findest Du hier. Unser veganes Aroma ist ideal zum selber mischen geeignet. Hier findest Du unsere Auswahl aller Aromen von Kawika Liquids®. Dazu unsere gefilterte BioBasis 100 ml mit verschiedenen Mischungsverhältnissen.

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