CBD und Drogentests…

von | 6. Oktober 2017 | CBD | 3 Kommentare

Viele CBD-Konsumenten haben Angst, der Stoff könnte in Drogentests anschlagen. Der Gedanke kommt oft daher, dass CBD aus der gleichen Pflanze stammt wie das verbotene THC, welches dem Betäubungsmittelgesetz (BtmG) unterliegt. Im Gegensatz zum psychoaktiven THC handelt es sich beim CBD aber nicht um eine illegale Droge: Das CBD unterliegt lediglich dem Arzneimittelgesetz, wodurch der Einsatz als Arzneimittel rezeptpflichtig ist. Solltest Du CBD zu medizinischen Zwecken suchen, dann lass Dich bitte von einem Arzt beraten! Noch mehr Informationen zu CBD findest Du hier.

Beeinflusst CBD Drogentests?

Wieso sollte ich einen Drogentest machen wollen???

Drogentests sind immer weiter verbreitet. War es früher nur die Polizei, die auffällige Fahrer auf bewusstseinsverändernde Substanzen kontrollierte, gibt es heute noch ganz andere Gründe, warum man einen Drogentest machen muss. Zum Beispiel sind regelmäßige Drogentests in vielen Berufen Pflicht – wer zum Beispiel auf einem Kreuzfahrtschiff anheuern möchte, der muss meistens ebenso einen Drogentest machen wie Ingenieure, die große Maschinen bedienen. Viele Arbeitgeber bestehen auf strenge Suchtmittelverbote – und das ist auch verständlich, schließlich möchte niemand, dass ein Kapitän oder gar Pilot am Steuer nicht nüchtern ist.

Im Ausland ist diese Praxis noch viel weiter verbreitet, dort verlangen viele Arbeitgeber, dass ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu jeder Zeit nüchtern sind. Das ist auch ein Grund dafür, weswegen schwer nachweisbare, gefährliche Räuchermischungen in den letzten Jahren stetig an Beliebtheit gewonnen haben. Wenn Du also zum Beispiel eine Ausbildung oder ein Praktikum in den USA machen willst, dann solltest Du mindestens solange auf den Drogenkonsum verzichten, wenn Du nicht willst, dass sich Deine Pläne in Luft auflösen.

Da es sich bei CBD nicht um eine Droge handelt, würden wir den Artikel am liebsten hier schon beenden. Aber leider führt die Funktionsweise von Drogentests immer wieder zu Fehlern…

Wie funktionieren Drogentests?

Bei Drogentests wird der Körper auf Rückstände von Drogen kontrolliert. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel Speichelproben, Blutabnahmen oder Haarproben. Die häufigste Form des Drogentests (auch Drogenscreening genannt) ist die Urinprobe. Dabei wird der Urin des Probanden auf Rückstände aus dem Stoffwechsel untersucht, die beim Drogenkonsum auftreten. Liegt die Menge an Rückständen aus dem Drogenkonsum über einem bestimmten Schwellenwert (Cut-Off-Wert), dann zeigt der Test ein positives Ergebnis an. Dabei haben verschiedene Drogentests auch verschiedene Schwellenwerte für verschiedene Substanzen.

Bei Cannabis-Drogentests wird dabei auf die Substanz THC-COOH geprüft, dem Hauptstoffwechselprodukt (Hauptmetabolit) von THC. Diese Drogentests schlagen oft schon bei einer niedrigen Konzentration von 10 µg/L an. In den USA sind dagegen 50 µg/L weit verbreitet.

Wie beeinflusst CBD Drogentests?

Der Hauptgrund für ein positives Drogentest-Ergebnis nach dem CBD-Konsum sind Verunreinigungen im CBD. Wenn zum Beispiel bei der CBD-Extraktion nicht sauber und ordentlich gearbeitet wurde, kann es vorkommen, dass im CBD-Extrakt auch ein Restgehalt des verbotenen THC vorhanden ist. In einigen Ländern in der EU ist ein Restgehalt von bis zu 1,3% THC sogar legal! In Deutschland gilt für CBD-Produkte nach Aussage vieler Juristen jedoch eine Nulltoleranzgrenze, da sich hierzulande die 0,2%-Grenze nur auf Industriehanf, allerdings nicht auf verarbeitete Produkte bezieht. Daher achten wir bei der Herstellung unserer Premium CBD e-Liquids auch sehr genau auf die Qualität und Reinheit des verwendeten CBD, sodass in unseren CBD Liquids garantiert kein THC mehr drinnen ist, welches Dich den Führerschein kosten könnte.

Aber auch bei hohem CBD-Konsum kann ein Drogen-Schnelltest zu einem falschen Ergebnis führen: Einige CBD-Konsumenten berichten davon, dass bei hohem Konsum (1-2 Gramm pro Tag) Urintests oft falsche Ergebnisse liefern. Das liegt daran, dass sich THC und CBD auf der molekularen Ebene ziemlich ähnlich sind, also die kleinen Bauteilchen von THC und CBD sich sehr ähnlich sehen. Je mehr CBD konsumiert wird, desto höher ist auch das Risiko, dass ein Drogentest positiv wegen CBD ausfällt.

Kann man wegen CBD seinen Führerschein verlieren?

Selbstverständlich ist CBD e-Liquid in Deutschland legal, da es den illegalen Inhaltsstoff der Hanfpflanze – THC – nicht beinhaltet. Aber was, wenn der Drogentest trotzdem positiv ausfällt?

Glücklicherweise ist das Problem vielen Ärzten schon bekannt, weshalb man bei einem positiven Ergebnis grundsätzlich immer einen genaueren Nachtest fordern sollte. Im Nachtest kann mit genaueren Testverfahren wie der Gaschromatographie und der Massenspektrometrieanalyse die genaue Zusammensetzung der Probe bestimmt werden – und wer tatsächlich kein THC konsumiert hat, der hat auch im Nachtest nichts zu befürchten. CBD ist nicht illegal und wer einen zweiten Test fordert, der kann seinen Führerschein nicht wegen CBD verlieren.

Viele Leute empfehlen außerdem, es bei einer Verkehrskontrolle gar nicht drauf ankommen zu lassen: Wenn Du die Beamten gleich am Anfang darüber aufklärst, dass Du CBD-haltige Produkte konsumierst, dann werden sie in der Regel einen anderen Drogentest verwenden. Allerdings birgt das auch das Risiko, dass die Beamten dann erst recht denken, Du würdest Drogen konsumieren, weil sie vielleicht den Unterschied zwischen THC und CBD nicht kennen.

 

Was kann man bei einem falschen Drogentest-Ergebnis machen?

Generell solltest Du immer einen genaueren Test fordern, wenn Du ein falsch-positives Testergebnis erhältst. Du hast das Recht dazu, weil ein Schnelltest Dir den Drogenkonsum nicht zweifelsfrei nachweisen kann. Der genaue Nachtest wird auch als “GC/CM-Test” bezeichnet und ist sehr genau. Diesen Test muss auch Dein Arbeitgeber machen, denn er darf Dich nicht wegen eines Schnelltests entlassen – auch nicht, wenn im Arbeitsvertrag etwas anderes steht!

Wir raten Dir daher, auch nach einem positiven Drogentest nicht in Panik zu verfallen: Dein CBD-Konsum kann Dich weder den Führerschein, noch den Job kosten.

 

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